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Bei einer Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut zentral abgeflacht, bei einer Weitsichtigkeit am Rand
aufgesteilt. Bei der Hornhautverkrümmung kommt ein kombiniertes bandförmiges Abtragungsprofil zur Anwendung.
Seit 1986 wird dafür der Eximer- Laser verwendet, zunächst als sogenanntes PRK- Verfahren (photorefraktive Keratektomie)
direkt auf der Hornhautoberfläche. Anfang der 90er Jahre wird daraus zunächst die LASEK (Laser- epitheliale-
Keratomileusis) und dann die LASIK (Laser- insitu- Keratomileusis) weiterentwickelt, die seit 1999 in Deutschland
wissenschaftlich anerkannt ist. Bis heute sind ca. 30 Millionen Menschen erfolgreich mittels Laserchirurgie weltweit
behandelt worden. |